Johannes Herwig

Bis die Sterne zittern

Gerstenberg Verlag
ISBN 978-3-8369-5955-1
256 Seiten
ab 14 Jahre

Leipzig, 1936. Am ersten Tag der Sommerferien wird der 16-jährige Harro in eine Prügelei mit Hitlerjungs verwickelt. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe. Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann.

Die »Leipziger Meuten«, oppositionelle Jugendcliquen ähnlich den »Edelweißpiraten«, haben Johannes Herwig zu seinem Debüt inspiriert. Kraftvoll, mitreißend und emotional erzählt Herwig vom Erwachsenwerden in einer Diktatur.  Die Fragen, die er dabei stellt, sind heute so aktuell wie damals: Mitmachen, sich still anpassen oder Kontra geben?

 

Autor

Johannes Herwig

geboren 1979 in Leipzig, Connewitz, wusste schon als Kind genau, was er wollte: Schreiben. Zunächst studierte er Soziologie und Psychologie und gründete die Filmgalerie Phase IV in Dresden, bevor er sich seiner Berufung widmete und die Arbeit an seinem Roman über die Leipziger Meuten begann. Bis die Sterne zittern wurde mit dem Paul-Maar-Preis für junge Talente ausgezeichnet und von der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert.

 

Termine

15.11.2018 - 01.01.1970

Fachforum "Öffentliche Bibliotheken: Leseförderung oder Digitalisierung?"

"Quo vaditis, bibliothecae?" - Die zukünftige Rolle und Ausgestalltung der Öffentlichen Bibliotheken im Freistaat Sachsen sind die Themen der Diskussionsrunde, die vom Bibliotheksverband Sachsen initiiert wird.