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Dimitrij Kapitelman

Eine Formalie in Kiew

"Eine Formalie in Kiew" ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden. Dimitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil seines Lebens. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht. Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew. Also reist er in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts mehr verbindet außer Kindheitserinnerungen. Schön sind diese Erinnerungen, warten darin doch liebende, unfehlbare Eltern. Ud schwer, denn gegenwärtig ist die Familie zerstritten.

Dimitrij Kapitelman, 1986 in Kiew geboren, kam im Alter von acht Jahren als "Kontingentflüchtling" mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Heute arbeitet er als freier Journalist.

Termine der Lesungen: 

06.10.2021 | 18:30 Uhr | Stadtbibliothek Freital

07.10.2021 | 16:00 Uhr | Karl-Preusker-Bücherei Großenhain

08.10.2021 | 19:00 Uhr | Stadtbibliothek Großröhrsdorf

 

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