In Kooperation mit der Veranstaltungsreihe „Was bedeutet (uns) Demokratie?“ der TU Bergakademie Freiberg und dem Netzwerk Freiberg für alle.
Moderiert wird die Lesung von Dr. Jörg Heidig (Kommunikationspsychologe).
Wann:
In Kooperation mit der Veranstaltungsreihe „Was bedeutet (uns) Demokratie?“ der TU Bergakademie Freiberg und dem Netzwerk Freiberg für alle.
Moderiert wird die Lesung von Dr. Jörg Heidig (Kommunikationspsychologe).

Sachbuch, erscheint am 13.09.2025
Die Rede des Schriftstellers Marko Martin „Von fortgesetzten deutschen Lebenslügen und Verdrängungen – in Ost und West“ anlässlich des 35. Jahrestag des Mauerfalls löste eine große Debatte aus. Im September veröffentlicht der preisgekrönte Autor nun das Sachbuch Freiheitsaufgaben, in dem er erstmalig seine Vorstellung einer verantwortlichen und unbequemen Freiheit skizziert.
Der Autor hinterfragt unser Verständnis des Freiheitsbegriffes. Bedeutet Freiheit automatisch Glück? Oder ist Freiheit nach dem dt.-frz. Sozialpsychologen, Schriftsteller und Philosophen Manés Sperber nicht vor allem „die kategorische Ablehnung der Mutlosigkeit“? Könnte nicht gerade aus diesem Verständnis so etwas wie Glück entstehen? Marko Martin, geprägt von Freiheitsfreunden weltweit, erzählt davon wie kaum ein zweiter.
Ein mitreißender Appell gegen die Lockrufe nach autokratischer Entmündigung.

Der in Burgstädt/Sachsen geborene Marko Martin lebt, sofern nicht auf Reisen, als Schriftsteller in Berlin. Neben einem Essayband zur israelischen Literatur und einer Tel Aviv-Hommage erschienen in der Anderen Bibliothek seine Bücher Schlafende Hunde und Die Nacht von San Salvador sowie 2019 der Essayband Dissidentisches Denken. Mit Das Haus in Habana. Ein Rapport stand er auf der Shortlist des Essayistikpreises der Leipziger Buchmesse. Bei Tropen erschienen: Die verdrängte Zeit (2020) Die letzten Tage von Hongkong (2021) und Es geschieht jetzt (2024).