Am 23. Januar 2026 hat der Bibliotheksverband Sachsen zu einem Parlamantarischen Frühstück anlässlich des 35-Jährigen Verbandsjubliäums in den Sächsischen Landtag geladen
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Zahlreiche Landtagsabgeordnete und kulturpolitische Sprecherinnen und Sprecher folgten am 23. Januar 2026 unserer Einladung in den Sächsischen Landtag. Es gab einen regen Austausch und viele Fragen, nachdem Vorstandsvorsitzender Lars Rohwer, MdB sowie die Vorstandsvertreter Marit Kunis (Direktorin der Städtischen Bibliotheken Dresden), Katrin Stump (Generaldirektorin SLUB) und Kerstin Kleine (Leiterin Stadtbibliothek Döbeln) die aktuellen Erfolge und Herausforderungen Sächsischer Bibliotheken skizzierten.

Sachsen verfügt über eines der dichtesten Bibliotheksnetze und ein einzigartes Bibliothekswesen:
  • Die erste öffentliche Bibliothek im Bundesgebiet war die Bibliothek im nordsächsischen Großenhain.
  • Bibliotheken sind die besucherstärksten Kultureinrichtungen im Freistaat.
  • Die Innovationsstärke wurde erst im vergangenen Jahr durch die Auszeichnung der Städtischen Bibliotheken Dresden mit dem Deutschen Bibliothekspreis hervorgehoben.
  • Kreisbibliotheken spielen eine zentrale Rolle bei der Versorgung kleiner Bibliotheken im ländlichen Raum – damit treffen Einsparungen an Kreisbibliotheken die Versorgung im ländlichen Raum in einem besonderem Maße.
  • Das Perspektivpapier „Öffentliche Bibliotheken in Sachsen 2030“ skizziert die aktuelle Situation und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen anschaulich.

Sachsen ist Bibliotheksland und das muss auch so bleiben.

23.01.26 Parlamentarisches Frühstück im Sächsischen Landtag, anlässlich 35 Jahre Bibliotheksverband Sachsen, ©Elisabeth Robock

Lars Rohwer, MdB
Vorsitzender des Bibliotheksverbandes Sachsen

Fotogalerie vom Parlamentarisches Frühstück (Bilder Elisabeth Robock)