Über die verlorene Heimat am Ufer der Elbe

Als ihre Mutter Irma stirbt, verliert Nina den Boden unter den Füßen. Nach Jahren des Ausharrens an der Seite dieser gebrochenen Frau ist sie plötzlich frei und fühlt sich verlorener denn je. Um wieder festen Grund zu finden, reist sie ins tschechische Riesengebirge, wo die Familie ihren letzten gemeinsamen Urlaub verbracht hat. Nina will ergründen, was die Familie damals auseinandertrieb – und was das Land für sie bereithält, das ihre Mutter einst Heimat nannte: Böhmen.

So tiefsinnig wie schwebend schön ergründet Claudia Rikl, was beim Verlassen der Heimat zurückbleibt und was uns das Bleiben kostet.



Claudia Rikl: "Elbland" im Gespräch mit mdr Kultur (16.03.2026):

Claudia Rikl schreibt mit großer Empathie und Leidenschaft über die Lebenslügen einer leidgeprüften Generation und das erdrückende Erbe des Ungesagten.«
Kristina Hauff

Thema: Familiengeschichten, Heimatverlust

Genre: Roman Altersempfehlung: alle Altersgruppen ISBN: 978-3-550-20446-3 Verlag: Ullstein Verlag Erscheinungsjahr: 2026

Claudia Rikl
© Rechtnitz, Leipzig

Claudia Rikl

ist 1972 in Naumburg an der Saale geboren und dort aufgewachsen. Nach ihrem Studium in Jura und Literaturwissenschaften machte sie sich als freie Schriftstellerin selbstständig. Zu veröffentlichte zunächst zwei Kriminalromane. 2023 hat sie unter dem Pseudonym Liv Marie Bahrow den Familienroman Wellenkinder veröffentlicht. In Elbland verarbeitet sie die Geschichte ihrer sudetendeutschen Familie. Rikl lebt heute gemeinsam mit ihrer Familie in Leipzig.

Für weitere Informationen für Veranstalter bitte anmelden.


Bücherauswahl